Posts mit dem Label Kinderbuchgeschichte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kinderbuchgeschichte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 23. April 2011

Lin, die kleine Gartenhexe

R. E. Habinger: Lin, die Elfte aus der Feuerbohne
ab 9 Jahre, Wiener Dom-Verlag, 184 S. mit Zeichnungen von Barbara Schwarz, Hardcover, ISBN: 978-3-85351-229-6, € 16,90, sFr. 30,60
Lin, als Elfte aus der Feuerbohne geboren, ist eine kleine Gartenhexe und auf der Suche nach einem magischen Ort für ihre Zaubersamen. Doch bis Lin zum Schluss ein richtiges Zuhause und Freunde gefunden hat, erlebt sie so manche Überraschung, zeigt Durchhaltevermögen und besteht Abenteuer.

"Es muss doch hier irgendwo sein!" Verärgert wischt Lin mit dem Arm über ihr Gesicht. Ein großer Ast ist ihr auf die Nase geklatscht, die Blätter tropfnass vom Nebel. Lin kämpft sich durch diesen Dschungel aus dichtem Laub und Nebelschwaden. Ihr Zauberumhang, das Cape aus wirkungsvollen Gräsern hängt schlapp und triefend um ihre Schultern, ihre Haare sind klatschnass. Sie kleben an den Ohren.
Es gibt Dinge, die Lin wirklich lieber mag. [...]

"Ich muss mehr sehen!", findet Lin. Energisch gibt sie dem Nebel ein Handzeichen: Er soll verschwinden! Widerwillig verziehen sich die feuchten Schwaden. Jetzt wird hinter dem Dickicht aus Holunderblättern und Brombeerranken, Kirschzweigen und Nachtkerzenblüten ein Haus sichtbar.

Haus und Garten scheinen geradezu perfekt für Lin, denn ohne Heilpflanzen keine Zauberkraft, so viel steht fest. Doch ist dieser wunderbare Ort wirklich frei, oder gehört er dem Erdgeist Mirko oder gar dem Waldschrat Waldur?

Montag, 21. März 2011

Roman mit dem langen Titel

Katherine Hannigan;
Ida B. . . . und ihre Pläne, so viel Spaß wie möglich zu haben, Unheil zu vermeiden und (eventuell) die Welt zu retten
2005, 1, 186 Seiten, tw. Schwarz-Weiß-Abbildungen, geb. mit Su., Früher 12.90 EUR, Jetzt antiquarisch nur 6.95 EUR

Eine Geschichte voller Wärme in einer eindringlich-gefühlvollen, bildgewaltigen Sprache
Ida B lebt auf der Farm ihrer Eltern in einem Paradies: Sie spielt mit dem Bach und den Tieren, plaudert mit den Bäumen, hat den Kopf voller verrückter Pläne, ist quietschlebendig und überglücklich – bis das Paradies einen Riss bekommt: Idas Mutter erkrankt, ihr Vater verkauft wegen der hohen Arztrechnungen Land und Ida soll plötzlich zur Schule gehen. Kann Ida den besten Plan aller Zeiten schmieden, damit alles wieder perfekt wird?

Katherine Hannigan erzählt in einer ungewöhnlich poetischen Prosa von Zufriedenheit, Krise und Glück.

Alles ist zunächst bestens bei dem fröhlichen Mädchen Ida B Applewood. Die Farm ihres Vaters Evan und ihrer Mutter Ida ist eine Idylle, die Ida B jeden Tag genießen kann, weil sie nicht zur Schule muss. Ida B wusste schon am ersten Schultag, dass sie mit Lehrern, Klassenzimmern und Kameraden nicht klarkommen würde. Sie protestierte sofort so geschickt, dass ihr die Mutter das Versprechen gab, nie mehr in die Schule zu müssen, vorausgesetzt, der Heimunterricht würde klappen. Seither lehren Mam und Dad Ida B, die jedes Jahr ein öffentliches Examen mit sehr guten Ergebnissen ablegt ...

Ausführliche Rezension von


Mittwoch, 11. November 2009

Else Ury's Nesthäkchen-Bücher

Else Ury
Nesthäkchen - Sammelband
Ab 10 Jahren, Aus der Reihe: Nesthäkchen, geb., 496 S., ISBN: 978-3-522-17115-1, 12,00 €, 12,40 € (A), 22,50 sFr
Nesthäkchen ist der Liebling der Familie. Nur Annemaries großer Bruder Klaus findet, dass sie viel zu sehr verwöhnt wird. Als jedoch eines ihrer Puppenkinder krank wird, steht auch er seiner kleinen Schwester mit Rat und Tat zur Seite. Kaum ist Puppe Gerda wieder gesund, beginnt für Nesthäkchen der Ernst des Lebens. Aber sie freut sich auf ihren ersten Schultag und kann es kaum erwarten, bis es endlich soweit ist.
Große Überraschungen hält nicht nur die Schule für sie bereit, sondern auch die Nordseeinsel Amrum, wo Nesthäkchen sich von einer schweren Krankheit erholt. Aufregende Tage werden es bis sie wieder nach Berlin zurückkehrt.
Die Autorin: Else Ury wurde 1877 als drittes Kind jüdischer Eltern in Berlin geboren.
Ihre erste Buchveröffentlichung „Was das Sonntagskind erlauscht" erschien 1905. Von 1914 bis 1925 erschienen insgesamt zehn Bände in der sehr erfolgreichen Reihe „Nesthäkchen". Am 12. Januar 1943 wurde Else Ury nach Auschwitz deportiert und vermutlich noch am gleichen Tag in der Gaskammer ermordet.
Mit dem „Nesthäkchen" schenkte Else Ury ungezählten Generationen lesehungriger Mädchen eine Identifikationsfigur, die auch heute noch auf junge Leserinnen und Leser Faszination ausübt. In den 38 Büchern, die sie geschrieben hat, spielte ihre jüdische Herkunft nie eine Rolle. Ihr Angebot richtete sich an alle Kinder gleich welcher Konfession. Sie wünschte sich eine Welt des friedlichen Miteinander der Religionen, Geschlechter und Völker. Ihr Werk, insbesondere die Serie der Nesthäkchenbücher, ist ein Teil unserer literarischen Kultur geworden. - Alle "Nesthäkchen"-Bücher